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Test: Hoka One One Clifton Edge

20.10.2020 - Jonas
Mit dem Hoka One One TenNine brachte der Hersteller zu Beginn des Jahres den mit Blick auf das Äußere vielleicht auffälligste Schuh des Jahres auf dem Markt. Alltagstauglich ist dieses außergewöhnliche Modell jedoch nicht. Mit dem Hoka One One Clifton Edge veröffentlichte Hoka One One nun einen interessanten Schuh, der einerseits ein wenig an den TenNine erinnert, andererseits aber auch als alltagstauglicher Dauerlauf-Schuh angesehen werden kann. Beim ausführlichen Testen habe ich den Clifton Edge unter die Lupe genommen und interessante Kenntnisse erhalten.

Bereits bei der offiziellen Vorstellung des Schuhs wurde das scheinbar unvergessliche Laufgefühl hervorgehoben. Der Hauptgrund hierfür soll der neue Ultra-Grip-Schaumstoff sein, der die gewohnt erstklassige Dämpfung noch einmal auf ein neues Niveau heben soll. Mit dementsprechenden Erwartungen schnürte ich die Schuhe und lief locker los. Vom ersten Moment an fühlte sich der Schuh jedoch anders an als gedacht. Während ich damit gerechnet hatte bei jedem Schritt spürbar in das Dämpfungsmaterial einzusinken, zeigte sich immer mehr, dass die Entwickler dieses Mal einen hervorragenden Mix aus komfortabler Dämpfung und einer gewissen Direktheit gefunden haben. Nach einigen Testläufen muss ich sagen, dass ich den Schuh mit den tatsächlich vorgefundenen Dämpfungseigenschaften für deutlich besser halte, als es eine noch stärker gedämpftere Version des Schuhs gewesen wäre. In diesem Fall wäre der Clifton Edge wohl nur eine Empfehlung für langsame, regenerative Dauerläufe. Dank seiner direkten Art eignet er sich jedoch ideal für langsame bis mittelschnelle Dauerläufe, in denen problemlos auch ein paar Tempospitzen enthalten sein können.

Hoke Clifton Edge Wie bereits erwähnt, erinnert das Design des Clifton Edge an den TenNine. Auch manche Eigenschaften des Schuhs, der lediglich für das Bergablaufen empfohlen wird, wurden dem Clifton Edge übergeben. So sieht die Ferse nicht nur spannend aus, sondern sorgt zudem für einen sanfteren Auftritt und ein besseres Abrollverhalten. Wer im Flachen nicht oder nur kaum über die Ferse abrollt, merkt diesen Effekt spätestens, wenn er mit dem Clifton Edge bergab läuft. Die Form der Außensohle beeinflusst jedoch auch über einen zweiten Weg das Laufgefühl spürbar. Und zwar sorgt die vergleichsweise breite Konstruktion dieser Sohle dafür, dass man spürbar stabiler läuft, indem der Schuh bei jedem Schritt beim Aufsetzen leicht korrigiert.

Welche weiteren Features bietet der Hoka One One Clifton Edge? Der Clifton Edge punktet über verschiedene Wege. So erleichtert beispielsweise die neue vertikale Zugschlaufe das Anziehen. Außerdem wird durch das Zwischensohlendesign, der Advanced Early Stage Meta-Rocker Geometry, eine effizientere Laufmechanik gefördert. Gleichzeitig sorgt das TPU-Garn für gezielte Unterstützung am Vorfuß und entlang der Ösen. Das gesamte Obermaterial wirkt sehr hochwertig und langlebig. Kenner anderer Hoka-Laufschuhe können sich beim Kauf des Clifton Edge auf einen Schuh freuen, der zwischen dem klassischen Clifton und dem Rincon eingeordnet werden kann.

Als abschließendes Fazit lässt sich sagen, dass der Hoka One One Clifton Edge nicht nur mit seinem innovativen Design punktet, sondern dass er dank seiner Außensohle auch zusätzliche Stabilität bietet. Die größte Überraschung wird für viele Läufer wohl das leichte, federnde Laufgefühl sein, bei dem man nicht so sehr in den Schuh einsinkt wie vielleicht erwartet. Folglich eignet sich der Schuh für jegliche Dauerlaufformen bis hin zu den langen Dauerläufen einer Marathonvorbereitung.

Weitere Informationen und ein Video zum Schuh findet ihr beim Running Warehouse Europe, wo der Hoka One One Clifton Edge auch erhältlich ist: Zum Clifton Edge!

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